Kramarenko und Agajew sagen Aserbaidschan-Team ade
- Torhüter fühlte sich von seinem Verbandspräsidentenschlecht behandelt
Eklat in der Fußball-Nationalmannschaft von Aserbaidschan. Torhüter Kramarenko, beim 0:2 in Wien gegen Österreich bester Mann der Gäste, sowie Verteidiger Agajew gaben nur wenige Tage vor dem WM-Qualifikationsspiel am Samstag in Baku gegen Nordirland ihren Rücktritt vom Team bekannt. Sie wollen zumindest solange nicht mehr in der Auswahl spielen, solange Ramiz Mirsajew Verbandspräsident ist.
Der Rücktritt folgte mit Zeitverzögerung, ist die Ursache doch schon beim Wiener Aufenthalt zu finden. Vor dem Spiel hatte Kramarenko mit seinem Präsidenten, einem Öl-Tycoon, über die Prämie verhandeln wollen, war jedoch nach den Worten des Torhüters von diesem "sehr grob behandelt worden". Wenn "solche Leute den Verband leiten, dann will ich nicht mehr weitermachen", so Kramarenko, der wie Agajew für den russischen Klub FC Baltika Kaliningrad (Königsberg) spielt.
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