Donnerstag, 7. Oktober 2004

Aufreger vor dem Grand Prix von Japan: Schummelt "Schumi" mit dem Super-Tank?

  • Pumpe befördert das Benzin in der Kurve nach innen
  • Bessere Stabilität und Bodenhaftung als Folgen

Die Festspiele in "ferrari-rot" gehen in der Formel 1 unaufhaltsam weiter. Scheint zwar Michael Schumacher überraschenderweise das Siegen verlernt zu haben, so ist in den letzten Rennen Rubens Barrichello an seine Stelle auf dem obersten Siegertreppchen getreten. Ist diese unglaubliche Serie das Ergebnis von akribischer Arbeit gepaart mit einem Millionenbudget? Oder tricksen die Italiener an ihren Boliden?

Nach Informationen der deutschen "Bild"-Zeitung eher Zweiteres. In den Ferraris soll ein Spezial-Tank für den nötigen Vorsprung auf der Strecke sorgen. Uns so funktioniert das Wunderwerk: Wenn der Fahrer in eine Kurve einlenkt wird das Benzin im Tank durch die Fliehkraft auf die Außenseite gedrückt. Dieser Umstand sorgt dafür, dass das Auto ebenfalls nach außen gedrückt wird und weniger stabil in der Kurve liegt.

Der Ferrari-Trick: Spezielle Pumpen befördern den Treibstoff in der Kurve automatisch auf die andere Seite des Wagens. Dadurch liegt der Bolide viel besser auf der Strecke. Ob ein Einsatz dieses Tanks gegen das Regulativ sprechen würde ist unklar.

Chef-Designer Rory Byrne soll diesen Super-Tank ausgetüftelt haben. Eine ähnliche Konstruktion gab es schon im Jahr 1986 bei Benetton-BMW. Dem damaligen Team von Gerhard Berger und Konstruktuer Byrne. (red)

7.10.2004 12:46
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