Arsenal-Coach Arsene Wenger: "Einige Klubs dopen Spieler ohne deren Wissen"
- Neuankömmlinge in London mit unnormalen Werten
- Möglicher Vorwand seien Vitamin-Injektionen
Arsenals Erfolgstrainer Arsene Wenger geht davon aus, dass einige europäische Vereine ihren Fußballprofis ohne deren Wissen Dopingmittel verabreichen. Die Tests einiger neuer Arsenal-Akteure ließen vermuten, dass sie vor ihrem Wechsel zu den "Gunners" das Blutdopingmittel EPO hätten verabreicht bekommen, sagte der Coach des seit 48 Ligaspielen ungeschlagenen englischen Meisters laut dem britischen Fernsehsender BBC bei einer Debatte über Fußball und die europäische Integration in Brüssel. Er behauptete: "Es gibt Vereine, die ihre Spieler ohne deren Wissen dopen."
"Wir hatten einige Spieler, die zu uns gekommen sind von Klubs aus dem Ausland, deren Werte an roten Blutkörperchen unnormal hoch waren", meinte er weiter. Das verwundere ihn. Die Vereine würden ihren Spielern möglicherweise erklären, dass sie Vitamin-Injektionen bekämen und die Profis würden nicht notwendigerweise wissen, dass es etwas anderes ist. (apa)
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