Republikaner bekommen Angst vor Moore:
Klage wegen Bestechung eingereicht
- Regisseur verteilt Kartoffelchips und Unterwäsche
- PLUS: Zwei neue Bücher heizen Wahlkampf in USA an
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P. Diddys Kampagne will zum Wählen bewegen
Mit seiner Kampagne, amerikanische Studenten mit Chips oder frischer Unterwäsche zum Wählen zu bewegen, hat Filmemacher Michael Moore einmal mehr den Zorn der Republikaner hervorgerufen. Die Partei von Präsident George W. Bush rief die Staatsanwaltschaft von Michigan am Dienstag auf, gegen Moore Anklage wegen Bestechung zu erheben. Der Regisseur tourt derzeit durch den US-Staat.
In drei Universitäten machte er inzwischen Station und holte Wahlmuffel auf die Bühne, um ihnen dort das Versprechen zu wählen abzunehmen. Dafür belohnte er sie mit Kartoffelchips, einem Paket Nudeln oder einem sauberen Schlafzimmer. Damit verstößt er nach Auffassung der Republikaner gegen die Wahlgesetze in Michigan. Diese verbieten, die Bereitschaft zum Wählen zu vergüten. Moore ist einer der schärfsten Bush-Kritiker in den USA.
(apa/red)
