Donnerstag, 7. Oktober 2004

Grausiger Kriminalfall in Berlin: Tötung nach Kannibalismus-Fantasien!

  • Verdächtiger stellte sich selbst - kein Fleisch verspeist
  • SM-Sexpartner lernten sich im Internet kennen

In Berlin ist ein Mann festgenommen worden, der einen Sex-Partner getötet und zerstückelt hat. Die Justiz geht von Kannibalismus-Fantasien es Täters aus. Es gebe aber keine Anzeichen, dass der Mann das Fleisch des Opfers aß.

Gegen den 41-Jährigen erging ein Haftbefehl. Er hatte gestanden, bei einem sadomasochistischen Sex-Spiel einen 33-jährigen Lehrer erstochen zu haben. Beide hatten einander via Internet kennen gelernt. Der Festgenommene soll auf seinen Geisteszustand untersucht werden.

Der Mann hatte sich der Polizei gestellt und die Beamten in seine Wohnung geführt. Dort fanden diese den Torso des Toten. Der Täter hatte ihm die Gliedmaßen abgetrennt und die Eingeweide entfernt. Nachbarn beschrieben den Mann als unauffällig und sehr zurückhaltend.

Auch im Kannibalismus-Fall von Rotenburg in Hessen 2001 war der Kontakt im Internet zu Stande gekommen. Der Täter hatte sein Opfer teilweise gegessen. Anfang dieses Jahres wurde er wegen Totschlags zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht beurteilte die Tat nicht als Mord, weil es vom Einverständnis des Opfers ausging. (apa)

7.10.2004 14:45