Haider denkt in NEWS über neue Partei nach: "Immer gerüstet"
- Landeshauptmann wirft im Interview Türkei-Gegnern "unlogische" Argumente vor
In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt der Kärntner Landeshauptmann, dass "man bei Ablehnung von EU-Verhandlungen die Türkei in die Hände fundamentalistischer Kräfte treibt und dann eine nie dagewesene Auswanderungswelle europafreundlicher Türken kommt. So gesehen ist die Haltung der Türkei-Kritiker ziemlich unlogisch."
Auf die Kritik des Wiener FP-Chefs Heinz-Christian Strache an ihm, antwortet Haider: "Auch die SPÖ respektiert die Türkei-freundliche Haltung des Wiener Bürgermeisters" und meint, angesprochen auf die Kritik an seinen Parteigründungsplänen und die Probleme der Bundes-FP: "Politik muss glaubwürdig sein. Man kann nicht jeden Sommer mit seiner Familie in der Türkei Urlaub machen (wie Strache, Anm.) und dann gegen die Türken polemisieren."
Haider, angesprochen auf seine Parteigründungspläne, erklärt weiter: "Jeder, der denken kann, weiß, dass es mir darum geht, für freiheitlich Gesinnte eine Vertetung zu sichern, was ich ein Leben lang nicht ohne Erfolg gemacht habe. Das ist nicht mit einer bestimmten Organisation oder Partei verbunden, sondern mit Inhalten. Man muss immer gerüstet sein. Die FP ist auf gutem Weg, aber wenn zwei Drittel ihrer Wähler nicht mehr zur Wahl gehen, ist das ein Hinweis, dass das Angebot nicht stimmt. Lässt sich die Partei nicht konsolidieren, muss man eben ein neues Angebot machen."
Und bei diesem neuen Angebot könnte auch der Ex-Politiker Peter Westenthaler mit von der Partie sein. Haider: "Westenthaler würde gerne wieder politisch mitwirken. Er kann aber schwer sagen, dass er wieder in die FPÖ zurück will, oder? Also wäre die Gründung einer Bewegung, die ihm nicht fremd ist, passend."
Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!
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