Dienstag, 5. Oktober 2004

NEWS-Exklusiv-Interview mit Werner N: Verdächtiger im Handgranaten-Fall spricht

  • "Irgendwo in meiner Nähe passiert immer ein Unfall"
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Jener Verdächtige rund um die Handgranaten-Explosion an der Wiener Höhenstraße, der überraschend aus der U-Haft entlassen wurde, nimmt in einem Interview mit NEWS erstmals zu den Vorwürfen Stellung. Der 38jährige Werner N. beteuert dabei seine Unschuld und sieht sich als Opfer der Polizei und Justiz. Trotzdem kam die Freilassung für ihn "überraschend", sagt Werner N.; "Denn die Fahnder schienen ja überzeugt zu sein, dass ich ein Mörder bin."

Auch zu den weiteren Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Unfalltod seines Bruders und jenem einer wohlhabenden Witwe nimmt N. in dem Interview ausführlich Stellung. Er habe nur deshalb den Nachlass seines Bruders geregelt, weil "seine damalige Ex-Frau mit ihm total zerstritten gewesen war". Im Fall der Witwe gesteht Werner N. ein, dass er deren Haus noch vor ihrem Tod verkauft hatte, jedoch nur "aus steuerlichen Gründen".

Werner N. ganz generell zu der seltsamen Häufung der Todesfälle in seinem Leben: "Irgendwo in meiner Nähe passiert immer ein Unfall - dann muss ich halt helfen."

5.10.2004 14:48