Gestohlene Drahtesel: 30 Millionen Euro Schaden pro Jahr durch Fahrraddiebstähle
- Gutes Schloss und Versicherung empfehlenswert
- VCÖ-Sprecher: "Die Dunkelziffer ist doppelt so hoch"
·Österreicher sind richtige Rad-Muffel
Nur 4 % fahren mit dem Drahtesel in die Arbeit
·Vorarlberger sind fleißigste Radfahrer
Wiener mit nur 40 km pro Jahr Schlusslicht
Immer mehr Fahrräder "verschwinden" in Österreich auf Nimmerwiedersehen: 1999 wurden 21.000 Diebstähle von Drahteseln gemeldet, 2003 waren es schon 29.546. Den Besitzern entsteht dadurch nach Angaben des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) jährlich ein Gesamtschaden von rund 30 Millionen Euro.
"Dabei ist die Dunkelziffer bei den Fahrraddiebstählen etwa doppelt so hoch", gibt Wolfgang Rauh vom VCÖ-Forschungsinstitut zusätzlich zu bedenken. Und nur jeder 17. Fall wird aufgeklärt. Allein im Monat Oktober werden durchschnittlich pro Tag rund 100 Fahrräder gestohlen gemeldet.
Die beste Gegenmethode: Das Bike mit einem guten Schloss - empfehlenswert sind stahlgehärtete Bügelschlösser - an einen Fahrradständer ketten. Der VCÖ fordert mehr solcher Ständer sowie abschließbare Boxen, wie sie etwa in Salzburg schon in Verwendung sind. Beim Abschluss einer Versicherung sollte man den Leistungsumfang genau kontrollieren - gilt sie beispielsweise auch in der Nacht oder bei Teile-Diebstahl?
Fahrraddiebstähle in Österreich im Jahr 2003 (Quelle VCÖ):
Österreich: 29.546
Burgenland: 239
Kärnten: 1.616
NÖ: 3.277
OÖ: 3.823
Salzburg: 2.982
Steiermark: 3.756
Tirol: 2.860
Vorarlberg: 2.098
Wien: 8.895
(apa)
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