Postamt insgesamt drei Mal überfallen: Burgenländer bekam fünf Jahre Haft
- "Überfalls-Triple" brachte insgesamt 25.000 Euro Beute
- Tatwiederholung wurde als erschwerend gewertet
Zu fünf Jahren Haft wegen schweren Raubes wurde Dienstag am Nachmittag ein 21-jähriger Burgenländer aus dem Bezirk Mattersburg von einem Schöffensenat im Landesgericht Eisenstadt verurteilt. Die Anklage legte dem Mann drei Überfälle auf das Postamt in Marz in der Zeit von Dezember 2002 bis November 2003 zur Last. Die Beute betrug damals insgesamt knapp 25.000 Euro. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Beim ersten Überfall hatte der mutmaßliche Täter den Postamtleiter mit einem Messer bedroht, in den beiden anderen Fällen, die als Raub eingestuft wurden, benutzte er eine Softgun. Der Angeklagte muss der Post den Schaden aus den drei Straftaten ersetzen.
Als erschwerend wertete das Gericht die Tatwiederholung. Dass der Angeklagte sich geständig zeigte, bisher ein unbescholtenes Leben geführt hatte und die beiden ersten Überfälle im Alter unter 21 Jahren verübt habe, wurde als mildernd eingestuft. Der Burgenländer nahm das Urteil an. Der Staatsanwalt gab keine Erklärung ab. (apa)
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