Freitag, 1. Oktober 2004

Anti-Wurm-Lösung mit Netzwerkschutz: WormScout in Version 4.0 gelauncht

  • Aktivitäten zur Wurmabwehr sind darin automatisiert
  • Neue Firewall-Funktionen erhöhen Netzwerksicherheit

Der kalifornische Sicherheitsspezialist ForeScout hat eine neue Version seiner Wurmabwehr-Lösung präsentiert. WormScout 4.0 soll automatisch sich selbst reproduzierende Würmer abwehren und auch gegen E-Mail-Würmer schützen. Laut ForeScout sind bei der Version 4.0 alle Aktivitäten zur Wurmabwehr automatisiert: Von der genauen Erkennung der Infizierungsversuche über die vollständige Isolation bis hin zum Entfernungsprozess.

"Mit den Erweiterungen in der Version 4.0 bietet WormScout einen hochwertigen automatischen Netzwerkschutz, der sich jetzt auch in die Netzwerkinfrastruktur integrieren lässt", kommentiert Rainer M. Richter, Vice President von ForeScout. Durch die neuen Funktionen kann WormScout direkt mit dem Switch integriert werden. Entsprechende Ports eines infizierten Benutzers werden dadurch automatisch geschlossen.

Zu den weiteren Plug-Ins zählen die automatische Generierung von Trouble-Tickets in vorhandene Ticketing-Systeme und die Integration mit VPN-Gateways zur Blockierung infizierter Hosts. Das soll laut ForeScout selbst dann gelingen, wenn diese eine neue Verbindung suchen, nachdem sie blockiert wurden. Laut ForeScout kann die neue Lösung an wichtigen Netzwerkstandorten eingesetzt werden und bietet umfassenden Netzwerkschutz auf Standortebenen, in der Distributionsschicht und der Zugriffsschicht. Integrierte Netzwerk-Firewall-Funktionen sollen die Erstellung von Firewall-Sicherheitszonen ermöglichen und damit mehr Kontrolle über den Netzwerkdatenverkehr. (pte)

1.10.2004 09:57