Mittwoch, 29. September 2004

Indoor-Fitness: Home-fit durch den Winter

  • So halten Sie sich im Winter zuhause fit
  • Heimische Spitzensportler präsentieren Top-Fitnessgeräte fürs Wohnzimmer

"Kälte, Nässe, Dunkelheit“ – das fällt einem schnell zum Winter ein. „Sport“ passt da für viele nicht dazu. Zugegeben: Totale Finsternis und klirrende Temperaturen am Morgen locken nicht unbedingt zum Aufstehen – schon gar nicht zum Frühsport im Freien. Der Alternativweg ins Fitness-Studio kostet zusätzliche Zeit, und oft sind es auch die limitierten Öffnungszeiten und die mühsame Anreise, die einem die Lust an der gesunden Bewegung vergehen lassen – trotz zahlreicher Positiveffekte wie etwa Fettverbrennung, verbesserte Ausdauer, Körperforming, Entspannung und Regeneration.

Bewegtes Zuhause. Die Optimalvariante für kühle Wintertage ist da natürlich das Training in den eigenen vier Wänden – weil warm, bequem und zeitsparend statt frustig-frostig. Und genau in diesem Sinne empfiehlt sich die Anschaffung eines so genannten „Heimtrainers“ wie Rad-Ergometer, Laufband oder Kraftstation. Selbst die heimischen Spitzensportler nutzen die praktischen Home-Geräte, um auch während der kalten Jahreszeit die Form zu halten. In NEWS präsentieren Triathlon-Olympiasiegerin Kate Allen, die Judoka-Olympiasilberne Claudia Heill, die Rad-Profis Georg Totschnig und Peter Wrolich, Ruderer Raphael Hartl, Ex-Langlauf-Weltmeister Alois Stadlober und Ex-Ski-Ass Thomas Sykora jene Trainingsgeräte fürs private Wohnzimmer, die vom Bewegungsablauf und den Effekten her „ihren“ Sportarten entsprechen.

Die Qual der Wahl. Schwitzen zwischen Fernseher und Couch: Vor allem Kardiogeräte wie Rad-Ergometer, Ellipsentrainer, Rudermaschinen oder Laufbänder eignen sich optimal fürs Ausdauertraining zuhause. Die Heimgeräte gibt es dabei in unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen. Die wichtigsten Qualitätskriterien beim Einkauf: Konstruktion und Stabilität, einfache Handhabung, körperbezogene Einstellmöglichkeiten (etwa Sitz-, Lenkerhöhe oder Höhenverstellbarkeit der Trittplatten beim Ellipsentrainer) und Herzfrequenzmessungs-Tools. Unterschiede gibt es auch bei den technischen Finessen, etwa der Computeranzeige von Zeit, Geschwindigkeit, Distanz und Kalorienverbrauch. Der Tophersteller Daum bietet sogar Personal-Coaching-Softwareprogramme zur Trainingssteuerung und -kontrolle. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist natürlich auch der Preis. Die günstigsten Hometrainer für Fitnessfreunde gibt es bereits ab 150 Euro. Für Top-Markengeräte, etwa von Daum oder Kettler, muss man dagegen schon zwischen 700 und 1.500 Euro investieren. Was man bei der Anschaffung eines standhaften Personal-Fitnesstrainers unbedingt beachten sollte: Wenn das Gerät für die ganze Familie geeignet sein soll, muss es sich naturgemäß leicht auf verschiedene Körpermaße und -gewichte einstellen lassen.

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29.9.2004 16:24