Freitag, 1. Oktober 2004

Zum Halbjahr mehr Aufträge für heimische Bauwirtschaft: Steigerung um 5,9 Prozent

  • Hochbau steigerte Auftragspolster stärker als Tiefbau
  • In Salzburg um Drittel höher, 10 % Minus im Burgenland

Die Auftragsbestände österreichischer Baufirmen (ohne Baunebengewerbe) haben im ersten Halbjahr 2004 deutlich zugelegt. Der Auftragspolster erreichte per Ende Juni 4,7 insgesamt Mrd. Euro, was einer Erhöhung von 5,9 Prozent zum Vorjahr bedeutet, wie die Statistik Austria am Freitag bekanntgab. Im Hochbau, auf den mit 2,6 Mrd. Euro über die Hälfte der Auftragsbestände entfällt, konnte eine Steigerung um 10,0 Prozent erzielt werden, während der Tiefbau mit einem 2,9-prozentigem Plus auf 2,1 Mrd. Euro etwas hinterher hinkte.

Am dynamischten entwickelte sich der Auftragsentwicklung in Salzburg, wo im Jahresvergleich eine Steigerung der Bestände um ein Drittel (33,4 Prozent) verzeichnet wurde. In Vorarlberg erhöhte sich der Auftragspolster um 21,9 Prozent und auch in Wien konnte mit einem Zuwachs von 17,4 Prozent der Österreich-Schnitt übertroffen werden.

Die schwächste Entwicklung verzeichntete das Burgenland, wo sich der Auftragspolster im Jahresabstand um 9,8 Prozent reduzierte. Oberösterreich verzeichntete einen Rückgang um 7,7 Prozent und in Kärnten verringerte sich der Bestand um 6,8 Prozent.
(apa)

1.10.2004 10:57