Energie wurde wieder deutlich teurer!Preissprung auch im August zu verzeichnen
- E.V.A.: Ein Anstieg um 9,1 Prozent im Jahresabstand
- Mineralöle mit 16,2 Prozent erneut größter Preistreiber
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Vor allem die deutlich gestiegenen Preise für Mineralöle haben die Energiekosten auch im August 2004 kräftig in die Höhe getrieben. Im Schnitt waren sie um 9,1 Prozent höher als im August 2003, teilte die Energieverwertungsagentur (E.V.A.) am Donnerstag mit. Wie berichtet lag die Jahresteuerung (VPI) im selben Zeitraum bei 2,4 Prozent, ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte sich der VPI nur um 2,0 Prozent erhöht. Im Vergleich zum Vormonat Juli sind die durchschnittlichen Kosten für Energie um 2,1 Prozent gestiegen.
Nach Angaben der E.V.A. haben die Energiepreise mittlerweile die Hochpreisphase vom Herbst/Winter 2000 überschritten. Real betrachtet würden sie allerdings noch immer fast 6 Prozent unter dem Niveau vom Herbst 2000 liegen, wie es hieß.
Heizöl Extra LEicht um ein Viertel teurer
Für den Preisschub im August sorgten insbesondere die Mineralöle, die sich gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 16,2 Prozent verteuerten. Allein die Preise für Heizöl Extra Leicht (Haushaltsmenge 3.000 Liter) wurden um 25,4 Prozent teurer, gegenüber dem Juli stiegen sie um 7,7 Prozent. Bei Normalbenzin belief sich die Teuerung im Jahresabstand auf 14,3 Prozent, bei Superbenzin auf 13,8 Prozent und bei Diesel auf 18,0 Prozent. Im Vergleich zum Juli 2004 verteuerte sich Normalbenzin um 3,0 Prozent, Superbenzin um 3,2 Prozent und Diesel um 5,7 Prozent.
Auch Gas und Strom wurden teurer
Für Gas musste im Vergleich zum Zeitpunkt vor einem Jahr um 4,0 Prozent mehr bezahlt werden, gegenüber dem Vormonat blieben die Preise unverändert. Strom verteuerte sich im Jahresvergleich um 2,1 Prozent, verglichen mit dem Vormonat blieben auch hier die Preise konstant. Bei Fernwärme betrug die Steigerung im Vergleich zum August des Vorjahres 4,0 Prozent, zum Vormonat zeigten sich die Preise unverändert. (apa)

