AK-Erhebung: Drogerie- und Supermärkte wurden teurer, Diskonter günstiger
- Preisunterschiede bis 150 Prozent für gleiche Produkte
- Die Arbeiterkammer hat in Wien 15 Ketten verglichen
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Wer Lebensmittel und Drogeriewaren günstig einkaufen möchte, den sieht die Arbeiterkammer (AK) bei Diskontketten gut aufgehoben. Denn während Super- und Drogeriemärkte ihre Preise seit Februar 2004 um durchschnittlich 0,5 Prozent erhöhten, haben die Diskonter im selben Zeitraum ihr Preisniveau zwischen 0,3 und 1,8 Prozent gesenkt, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten AK-Erhebung hervorgeht.
Die Preisunterschiede sind bei einigen Produkten enorm: So muss ein Verbraucher etwa für das gleiche Kaffee-Markenprodukt beim teuersten Anbieter das zweieinhalbfache vom Günstigsten berappen. Bei einer Marke Essiggurkerl liegt die Preisspanne noch über 100 Prozent, bei einem Katzenfutter knapp darunter.
Die AK hat in Wien die Preise in acht Supermärkten (Interspar, Merkur, Zielpunkt, Magnet, Billa, Eurospar, Adeg und Spar), vier Drogeriemärkten (Müller, Schlecker, DM und Bipa) und drei Diskontern (Hofer, Lidl und Penny Markt) erhoben. Die Ergebnisse werden von der AK im Internet (unter http://wien.arbeiterkammer.at) veröffentlicht. (apa)

