125 Aufständische getötet: Samarra fast völlig unter Kontrolle der US-Armee!
- Mehr als 80 Rebellen wurden festgenommen
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Nach zweitägigen heftigen Kämpfen haben die irakische Nationalgarde und die US-Truppen die Lage in der Rebellenhochburg Samarra weitgehend unter Kontrolle. Der irakische Innenminister Falah al-Nakib erklärte, die Stadt sei von "allen Terroristen" gesäubert. Der irakische Verteidigungsminister Hazim al-Shalaan sagte: "In Samarra ist alles vorbei."
Es werde nur noch sporadisch gekämpft, berichtete der US- Nachrichtensender CNN in der Nacht zum Sonntag. In Samarra sollen etwa 125 Aufständischen getötet worden sein. Mehr als 80 Rebellen seien festgenommen worden.
Nakib warnte die Aufständischen, das sei nur der erste Schritt zur Wiedereroberung aller Rebellengebiete. "Die irakische Regierung geht von der Defensive zur Offensive über, um die Kontrolle über den ganzen Irak wiederzuerlangen", sagte Nakib. Die Großoffensive in Samarra wird als Auftakt zum Kampf gegen die Aufständischen in anderen Rebellhochburgen gesehen, um so die für Jänner geplanten Wahlen sicherzustellen.
Zum wiederholten Male bombardierte die US-Luftwaffe am Samstagabend ein Haus in der Rebellenhochburg Falluja. Dort würden bis zu 20 Rebellen militärisch ausgebildet. Über mögliche Opfer gab es keine Angaben. Bei Angriffen in der Nacht zuvor waren mindestens 7 Iraker ums Leben gekommen und 13 nach Krankenhausangaben verletzt worden.
In Samarra hatten das US-Militär und irakische Sicherheitskräfte am Freitag eine der bisher massivsten Militäroperationen seit dem US- Einmarsch im März vergangenen Jahres begonnen. An ihr sind eine US- Infanteriebrigade mit 3.000 Mann und rund 2.000 irakische Nationalgardisten beteiligt. (apa/red)
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