Kunstraub im Irak: Unbekannte töten acht irakische Beamte und rauben Schätze
- Konvoi mit sumerischen Fundstücken wurde tagelang vermisst. PLUS: Wieder Geisel enthauptet.
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Unbekannte haben im Süden Iraks acht Beamte getötet, die wertvolle archäologische Fundstücke nach Bagdad transportieren wollten. Die verkohlten Leichen der Männer seien in der Gegend von Latifija südlich von Bagdad entdeckt worden, sagte Polizeichef Kaez al Maamuri am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Von den Kunstschätzen aus der Epoche der Sumerer fehle jede Spur. Der Konvoi sei bereits am 27. September als vermisst gemeldet worden.
Die Ladung des Konvois bestand nach Polizeiangaben aus wertvollen Ausgrabungsgegenständen, die von italienischen Polizisten in einem Haus in der Nähe von Nassiriya aufgespürt worden waren. Offenbar waren die Objekte zuvor gestohlen worden. Nach Angaben des italienischen Verteidigungsministeriums hatten die Polizisten etwa 70 antike sumerische Keilschrifttafeln, zwölf ziselierte Vasen sowie Geld- und Schmuckstücke gefunden. Sie sollten ins Nationalmuseum nach Bagdad gebracht werden. (apa/red)
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