Vier Tote bei Amoklauf in Argentinien:
15-Jähriger richtete in Schule Blutbad an
- Sohn eines Marineangehörigen eröffnete wortlos Feuer
Ein 15-jähriger Argentinier hat am Dienstag in seiner Schule in der Stadt Carmen de Patagones vier Mitschüler getötet und fünf weitere verletzt. Der Sohn eines Marineangehörigen habe im Klassenraum vor Beginn der ersten Stunde wortlos mit der Dienstwaffe seines Vaters das Feuer auf seine Kameraden eröffnet, berichteten nationale Medien.
Zwei Mädchen und ein Bub waren sofort tot. Ein weiteres Mädchen sei im Krankenhaus an ihren Schussverletzungen gestorben.
Von den fünf Verletzten schwebte ein Mädchen noch in Lebensgefahr. Der Amokläufer selbst habe nach der Tat einen Schock erlitten und deshalb keine Angaben zum Motiv seiner Tat gemacht, hieß es.
Mitschüler beschrieben den Buben als ruhig. Nichts habe auf die bevorstehende Tat hingewiesen. Carmen de Patagones liegt etwa 800 Kilometer südlich von Buenos Aires. (apa)
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