Fäuste für ein Halleluja: Mönche prügeln sich in der Grabeskirche von Jerusalem
- Streit um Öffnung einer Tür fordert dutzende Verletzte
- Polizei griff ein, mehrere Mönche festgenommen
Die israelische Polizei hat nach einer Schlägerei unter christlichen "Glaubensbrüdern" in der Jerusalemer Grabeskirche vier Mönche festgenommen. Wie weiter berichtet, hatten Franziskaner und griechisch-orthodoxe Priester in einem Streit um die Öffnung einer Tür die Fäuste fliegen lassen. Polizisten hätten schließlich mit Schlagstöcken eingegriffen. Dutzende Menschen wurden nach den Angaben verletzt.
Die Grabeskirche wurde an der Stelle errichtet, wo sich der Kreuzigungsort und das Grab Jesu Christi befunden haben sollen. Priester der verschiedenen christlichen Konfessionen teilen sich die heilige Stätte, wobei es immer wieder zu Auseinandersetzungen gekommen ist. 1852 wurden die Benutzungsrecht erstmals schriftlich minutiös festgelegt.
Sprichwörtlich jeder Millimeter Terrain sowie jede religiöse Handlung durch die einzelnen christlichen Religionsgemeinschaften sind exakt geregelt, um Streitigkeiten bis hin zu Gewalttätigkeiten in der Grabeskirche zu verhindern. (apa/red)
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