Kampf gegen den Terror: Mutmaßliches El-Kaida-Führungsmitglied in Pakistan getötet
- Farooqi für Mord an US-Journalisten verantwortlich?
- Weitere Verdächtige festgenommen und verhört
Pakistanische Sicherheitskräfte haben im Süden des Landes nach eigenen Angaben eine mutmaßliches El-Kaida-Führungsmitglied getötet und zwei weitere Verdächtige festgenommen. Bei dem Getöteten handelt es sich um Amjad Hussain Farooqi, wie Informationsminister Sheikh Rashid Ahmed bestätigte.
Nach Farroqi war seit zwei Jahren wegen der Entführung und Enthauptung des amerikanischen Journalisten Daniel Pearl gefahndet worden. Zudem soll Farooqi in zwei fehlgeschlagene Attentate auf den pakistanischen Präsidenten General Pervez Musharraf im Jahr 2003 verwickelt gewesen sein.
Die verhafteten Männer würden derzeit in Islamabad verhört, teilte das Innenministerium mit. Einem hohen Geheimdienstoffizier zufolge stürmten die Sicherheitskräfte ein Haus in Nawabshah nordöstlich von Karachi. Die Polizei hatte zuvor einen Tipp bekommen, dass sich Farooqi darin aufhalte. Es sei zu einem vierstündigen Gefecht gekommen, bei dem Farooqi getötet worden sei. Zwei Männer seien verhaftet worden, als sie flüchten wollten.
Ein Mitarbeiter der Sicherheitskräfte sagte gegenüber AP, Farooqi habe gerufen, er ziehe seinen Tod einer Gefangennahme vor. Er soll in den Himmel gezeigt und gerufen haben: "Ich erfülle mein Versprechen gegenüber Allah." Nach dem Gefecht seien auch eine Frau und zwei Kinder aus dem Gebäude geführt worden. (apa/red)
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