Krenn-Nachfolge noch nicht geklärt! Küng aus dem Rennen - Überraschung möglich!
- Niederösterreichischer Abt hat offenbar gute Chancen
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Vorarlberger Bischof Klaus Küng ist der Top-Favorit
Bei der Bestellung eines Nachfolgers für den St. Pöltner Diözesanbischof Bischof Kurt Krenn könnte es noch eine Überraschung geben: War in den letzten Tagen der Feldkircher Bischof Klaus Küng, der die Visitation in St. Pölten geleitet hatte, als haushoher Favorit für das Bischofsamt gehandelt worden, so würden sich nun anders lautende Gerüchte verdichten, wonach die Wahl auf einen niederösterreichischen Abt fallen könnte, berichtet eine österreichische Zeitung unter Berufung auf gut informierte Kirchenkreise in Rom.
Damit könnte sich der Vatikan für den Herzogenburger Propst Maximilian Fürnsinn, oder aber den Heiligkreuzer Abt, Gregor Henckel-Donnersmarck, entscheiden, so die "Kleine Zeitung". Denn: Die Erklärung, die Kardinal Christoph Schönborn heite, Freitag, abgegeben hat, könnte in diese Richtung interpretiert werden. Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz bestätigte zwar erstmals, dass die Annahme des Rücktritts gemeinsam mit der Ernennung des Nachfolgers erfolgen werde, erklärte aber explizit, dass das "in den kommenden Tagen" der Fall sein werde.
Diese Verzögerung könnte bedeuten, dass Rom erst die Zustimmung der Bundesregierung einholen muss. Diese ist aber nur für den Fall notwendig, dass ein nicht amtierender Bischof ernannt wird. Daher könnte der Nuntius am Montag Kultusministerin Elisabeth Gehrer (V) von der Wahl verständigen. Gehrer würde Dienstag Früh mit dem Namen in den Ministerrat gehen, der seine Zustimmung sofort gibt. Diese könnte dann sofort dem Nuntius übermittelt werden, der seinerseits Rom informiert.
Für einen der beiden Äbte, so hieß es, spräche auch, dass diese tief in Niederösterreich verwurzelt seien und ihre Klöster in der Region seit jeher eine bedeutende Rolle spielen.(apa/red)
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