Tresor-Raub im Burgenland: Millionen-Beute sichergestellt - Täter in Haft
- Verdächtige scheiterten am 1.400 kg Tresor
Der bei einem Einbruch in Oberpullendorf vor genau einer Woche gestohlene Tresor ist in einer Lagerhalle in Himberg bei Wien gefunden worden. Auch die Beute, rund 1,5 Millionen Euro, befand sich in dem Geldschrank, wie die Behörden am Freitag bakannt gaben. Drei Personen wurden festgenommen. Sie hatten offenbar mehrmals versucht, den Tresor aufzubrechen, waren aber gescheitert.
Bei dem Tresordiebstahl handelt es sich um einen der größten Diebstähle in der jüngeren österreichischen Kriminalgeschichte. Der Coup im Postverteilerzentrum, bei dem die Täter einen rund 1,4 Tonnen schweren Tresor aus dem Gebäude schafften und mit einem Klein-Lkw abtransportierten, wurde Freitag früh von einem Post-Mitarbeiter entdeckt. Sofort begann die Spurensuche und die Jagd nach den Einbrechern.
Binnen weniger Stunden stießen die Kriminalisten auf wertvolle Hinweise: Der Tatzeitraum wurde auf zwei Stunden eingeengt, der Typ des Tatfahrzeuges - ein weißer Mercedes Sprinter - identifiziert. Auch zur Fluchtroute, die über die S 31 nach Norden führte, gab es erste Angaben.
In der Nacht auf Montag begingen die Einbrecher einen vielleicht entscheidenden Fehler: Offenbar aus Nervosität stahlen sie den bereits wieder zurückgegebenen Klein-Lkw aus der Mitwagenfirma in Wien-Landstraße und setzten das Fahrzeug in Brand. Gleichzeitig wurden aus der Firma Computer und Unterlagen gestohlen. Dabei kamen die Täter jedoch nicht an die Kopie eines Führerscheins, den der Mieter des Lasters zurückgelassen hatte. Das darin vorgefundene Bild wurde als Fahndungsfoto veröffentlicht.
(apa)
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