Made in Austria: Magna Steyr könnte weiteres Modell für BMW produzieren
- Konzernsprecher betont aber: "Konkret steht nichts an"
- Engere Zusammenarbeit mit Zulieferindustrie geplant
Der Münchner Autobauer BMW hält einen Ausbau seiner Zusammenarbeit mit dem österreichischen Auftragsfertiger und Autozulieferer Magna Steyr für möglich. "Stand bei Magna Steyr ist, dass die Erfahrungen auf beiden Seiten extrem gut sind - die Qualität der gelieferten Produkte ist exzellent", sagte BMW-Entwicklungschef Burkhard Göschel. "Magna Steyr hat deshalb die Chance, ein strategischer Partner von BMW zu werden und neben dem X3 noch ein anderes, weiteres Produkt für uns zu bauen." Ein Konzernsprecher stellte jedoch klar: "Es steht hier konkret nichts an."
"Wir fahren weiter in allen Werken voll ausgelastet", hatte BMW-Finanzvorstand Stefan Krause auf dem Pariser Autosalon gesagt. Allerdings eröffnen die Münchner bereits im kommenden Jahr ihr neues Leipziger Werk. BMW will mittelfristig den Konzernabsatz auf rund 1,4 Millionen Fahrzeuge von derzeit etwa einer Million Einheiten steigern. Seit längerem arbeitet der Konzern an einer Van-ähnlichen Baureihe, hat bisher aber noch keine Entscheidung gefällt. Sollte BMW für den Bau votieren, könnte das Modell beispielsweise bei Magna vom Band laufen.
Göschel kündigte darüber hinaus eine engere Zusammenarbeit mit der Zulieferindustrie an. "Gerade die mittelständischen Zulieferer sind, was Innovationen betrifft, für uns hochinteressant", sagte er. "Sie sind in manchen Fällen aber nicht in der Lage, ihre Ideen profitabel umzusetzen - deshalb bilden wir auch Partnerschaften für die Umsetzung in die Serie." (apa/red)
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