Montag, 13. Dezember 2004

Gesunder Helfer in der kalten Jahreszeit: Salbei sagt jetzt Husten & Co. den Kampf an

  • Kraut eignet sich hervorragend zum Würzen und für Tees
  • PLUS: Wie Salbei Gesundheit und Wohlbefinden fördert

Salbei wird nicht nur als Gewürz, sondern auch als Teekraut und Heilpflanze bereits seit hunderten von Jahren gerühmt. Kein Wunder - der Name Salbei ist vom lateinischen "salvare" abgeleitet, was soviel wie heilen bedeutet. Dies beruht vor allem auf dem Salbeiöl, das insbesondere in den Blättern enthalten ist. Besonders in der kalten Jahreszeit ist die positive Wirkung dieses Öls gefragt.

Das ätherische Öl verhindert nämlich das Wachstum von Bakterien, Viren und Schimmelpilzen. Im Salbei enthaltene Gerbstoffe wirken weiters entzündungshemmend. Bekannt ist Salbei vor allem als Gurgelmittel bei Halsschmerzen in Form von Tee oder verdünnter Tinktur und als Halsschmerzbonbon.

Salbei fördert das Wohlbefinden
Salbei hilft aber auch nach dem Genuss fetter Speisen bei der Verdauung sowie gegen übermäßiges Schwitzen in Stresssituationen oder in den Wechseljahren. Er wirkt appetitanregend und blutreinigend. Sein leicht bitterer Geschmack lässt sich durch Honig etwas abmildern.

Vielseitige Anwendung
Auch äußerlich kann man Salbei anwenden: bei Druckstellen durch Zahnprothesen oder bei Zahnfleischgeschschwund. Salbei findet also eine vielseitige Anwendung: Ob als heilende Tinktur, aromatisches Gewürz, als wohlschmeckender Tee oder linderndes Halsbonbon. Und auch fürs Auge hat der Salbei einiges zu bieten, insbesondere der lavendelblau bis tiefviolettblau blühende Sommersalbei macht sich hervorragend im Beet oder auf dem Balkon. (red)

13.12.2004 14:35
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