Die größte Beere der Welt hat jetzt Saison: Alles Wissenswerte rund um den Kürbis
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"Cucurbita" wird gemeinhin als die größte Beere der Welt angesehen. Sie gedeiht in nahezu allen Formen und Farben, ihre Bestandteile sind für den Menschen nicht nur bekömmlich, sondern sogar in höchstem Maße gesund. Die Rede ist dabei vom leckeren Kürbis, der jetzt im Herbst die Felder in kräftiges Orange taucht.
Rund 120 Gattungen und 800 Arten sind den Experten bekannt. Das Innenleben soll ein wahrer Jungbrunnen sein: Während die Kerne bei Blasen- und Prostataleiden helfen, ist das aus ihnen gepresste Öl vor allem Feinschmeckern ein Begriff.
Gesunder Kürbis
Ganz nebenbei wirken sich die ungesättigten Fettsäuren positiv auf den Cholesterinspiegel aus, Linolsäure beeinflusst zusätzlich die Immunreaktionen der Körperzellen, stärkt das Nervensystem und fördert den Stoffwechsel. Kürbisfleisch wirkt abführend, entwässernd, beruhigend, aufbauend und abwehrstärkend - es wirkt bei Magen- und Darmerkrankungen sowie Herz- und Nierenleiden.
Alles Kürbis
Der bauchige Alleskönner hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur die Vorherrschaft in der Herbst-Küche erobert, er ist für ganze Regionen zum Markenzeichen geworden, das sich auch vortrefflich vermarkten lässt. Ende Oktober, wenn die Kürbiszeit ihren Höhepunkt erreicht hat, verwandeln sich die sonst so beschaulich-verträumten Kellergassen im Weinviertel in regelrechte Event-Meilen. Öl, Kuchen, Schnaps, Brot, Aufstriche aus Kürbis, dazu Kürbis gebraten, gebacken, gegart, sogar als Fleischlaberlersatz in Hamburgern wurde er schon gesichtet.
Kürbis-Gemüse-Pfanne
Zutaten
500 g Kürbis
400 g Kartoffeln
200 g Karotten
400 g Zucchini
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
Salz, Pfeffer
ca. 50 ml Gemüsebrühe
2-3 Eier
2 EL Milch
1 Bund Schnittlauch
Zubereitung:
Kürbis, Zucchini, Karotten u. Kartoffeln schälen, ausputzen und in kleine Würfelchen schneiden. Kartoffelwürfel, Karottenwürfel und Kürbiswürfel in 2 EL Öl anbraten, dann erst Zwiebeln und Knoblauch in kleine Würfelchen geschnitten dazu, ca. 5 Minuten dünsten, dann die Zucchiniwürfel dazu. Mit der Brühe angießen und weitere 3-4 Minuten dünsten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Eier mit der Milch verquirlen, Schnittlauchröllchen dazu und über die Gemüsemasse gießen, stocken lassen.
Kürbis Gnocchi
Zutaten (Für 4 Personen)
600 g Hokkaido-Kürbis
100 ml Gemüsebrühe
150 g Mehl
1 Ei
120 g Parmesankäse, frisch gerieben
Muskatnuss, frisch gerieben
Salz
Pfeffer, frisch gemahlen
20 Salbeiblätter
2 EL Butter
1 EL Olivenöl
Parmesankäse zum Servieren
Zubereitung
Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Den Kürbis waschen, schälen, entkernen und in etwa 3 cm große Stücke schneiden. In einem Topf die Gemüsebrühe erhitzen und die Kürbisstücke darin eine Viertelstunde köcheln lassen. Kürbis aus der Brühe nehmen, abtropfen lassen und auf einem gefetteten Blech in der Mitte des Backofens 5 Minuten trocknen lassen. Salzwasser zum Garen der Gnocchi zum Kochen bringen. Den Kürbis in der Zwischenzeit durch eine Kartoffelpresse drücken und mit Mehl, Ei, Parmesan, Muskatnuss, Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten. Mit zwei Teelöffeln Gnocchi abstechen und formen. Wenn Sie mit den Händen arbeiten, ist dazu vielleicht noch etwas Mehl nötig. Die Gnocchi ins kochende Wasser gleiten lassen und ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen. Das dauert etwa 10 Minuten. In einer Pfanne Butter und Öl erhitzen und die Salbeiblättchen darin braten. Zum Servieren über die Gnocchi geben und nach Geschmack noch grob Parmesan darüber reiben. Guten Appetit! (apa/red)
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