"Pervasive Gaming": In Zukunft wird zwar real gespielt, aber in virtuellen Szenarien
- Showcase: Aufgaben lösen mit elektronischen Medien
- Mobile Agenten benutzen finden Werkzeuge im Park

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Spielen ist ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Derzeitige Spiele laufen jedoch in zwei getrennten "Welten", einer realen und einer virtuellen Welt. Im Rahmen des Projekts "iPerG" (Pervasive-Gaming) versucht nun ein Konsortium von Forschungsinstitutionen nutzbare Plattformen für "Pervasive-Gaming" zu entwickeln um die Trennung zwischen der virtuellen und der realen Spielewelt aufzuheben.
Das Projekt bündelt kreative Anstrengungen in mehrere experimentelle Spiele-Veranstaltungen, so genannten Showcases. Hier werden Serien von Spielen entworfen, technisch realisiert, praktisch gespielt, evaluiert und für einen nächsten Erprobungs-Zyklus verbessert.
In jedem Showcase geht es um spezifische Formen von Spielen, in denen Menschen als Spieler und Zuseher elektronische Medien wie das Internet, Computer, Smartphones, Handys oder interaktives TV nutzen, um mobil und in Teams Aufgaben zu lösen. Dabei sollen reale Spielumgebungen und virtuelle Elemente verschmelzen, um Spielern aus allen Teilen der Welt die Gelegenheit zu geben, mitzuspielen oder das Spiel live zu beobachten.
Virtuelle Werkzeuge
Als ersten Teil des Projekts hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) ein Augmented-Reality-Spiel entworfen. Bei "NetAttack" konkurrieren Teams aus stationären Partnern und mobilen "Agenten" im Park von Schloss "Birlinghoven". Sie müssen ganz real gegnerische Agenten meiden oder ausschalten, virtuelle Werkzeuge im Park finden und mit deren Hilfe möglichst schnell, unentdeckt und höchst persönlich in hoch gesicherte virtuelle Bereiche vordringen.
Integration von Mobiltechnologie
Eine besondere technologische Herausvorderung ist die Integration von Mobiltechnologie und Virtual-Reality. Außerdem werden Geschäftsmodelle für die kommerzielle Entwicklung und Nutzung von Pervasive-Gaming konzipiert. Bereits 2005 sollen die ersten Showcases vorgestellt werden. Dazu nutzen die Partner ihre bisherigen Erfahrungen aus ersten Experimenten mit solchen Spieltechniken. (pte)
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