"trend": Alexander Maculan hat gegen Fürst Schwarzenberg Klage eingereicht
- Grund: Ausstehende Entgelte für umstrittenes Konzept
- zur Neupositionierung des Hotels im Palais Schwarzenberg
Die Design Hotel Management GmbH (DHM), die zu 80 Prozent Alexander Maculan und zu 20 Prozent dem Direktor des Wiener Hotels "Das Triest" gehört, klagt die Fürstlich Schwarzenbergsche Familienstiftung. Laut der neuen Ausgabe des Wirtschaftsmagazins "trend" geht es um ausstehende Entgelte für ein umstrittenes Konzept zur Neupositionierung des Hotels im Palais Schwarzenberg.
2001 hatten Karl Schwarzenberg und Alexander Maculan vereinbart, dass der Direktor des florierenden Maculan-Designhotels Triest, Manfred Stallmajer, auch das Hotel Schwarzenberg führen solle, was dieser auch zwei Jahre tat. Vereinbart wurde auch, dass die neu gegründete DHM ein Konzept für das Hotel Schwarzenberg ausarbeiten solle. Streitpunkt ist jetzt die Frage, ob dieses Konzept tatsächlich geliefert wurde.
Maximilian Schaffgotsch, Rechtsvertreter der Schwarzenbergschen Stiftung, bestreitet dies: "Es hat leider nie ein fertiges Konzept gegeben. Die Klage wird jetzt in die Medien getragen, weil sie bei Gericht aussichtslos ist."
"Stimmt nicht. Wir haben sehr wohl ein Konzept geliefert", betont hingegen Triest-Chef Stallmajer. "Wir wollten das Hotel Schwarzenberg um 35 Zimmer erweitern, die Barockeinbauten aus den 70er Jahren durch modernes Design ersetzen und es gibt fertige Pläne für eine Tiefgarage." Vertreten wird Maculan & Stallmajer von Anwalt Georg Zanger. Die erste Tagsatzung wird im Dezember stattfinden.
Die ganze Story lesen Sie im neuen "trend"
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