Dienstag, 21. September 2004

Urteil im "Münzwurf-Skandal": UEFA sprach Dynamo Kiew 3:0 gegen Roma zu

  • Nächste CL-Heimspiele der Römer ohne Publikum
  • PLUS UMFRAGE: Wer gewinnt die Champions League?

Die UEFA-Disziplinarkommission hat am Dienstag in Nyon ihr Urteil über den "Münzwurf-Skandal" beim Auftaktspiel der Fußball-Champions-Leauge zwischen dem AS Rom und Dynamo Kiew gefällt. Die Ukrainer erhalten für das Spiel im Römer Olympiastadion, das zur Pause beim Stand 1:0 für Kiew abgebrochen werden musste, einen 3:0-Sieg zugesprochen.

Zudem müssen die Römer ihre beiden nächsten Europacup-Heimspiele gegen Bayer Leverkusen (3. November) und Real Madrid (8. Dezember) unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Der schwedische Schiedsrichter Anders Frisk war im ersten Aufeinandertreffen der Gruppe B zur Pause von einer Münze schwer verletzt worden, die von einem Roma-Fan geworfen worden war.

Der französische Roma-Verteidiger Philippe Mexes, dessen umstrittener Ausschluss kurz vor der Halbzeit die Gemüter der italienischen Zuschauer erhitzt hatte, wurde wegen "unsportlichen Verhaltens" von der UEFA für zwei Spiele gesperrt. (apa)

21.9.2004 19:03