Wieder Premiere in der Formel 1: Der Rennzirkus erobert jetzt auch China!
- Spannung vor Rennen auf brandneuem Schanghai-Kurs
- PLUS: Alle Infos zur Formel-1-Saison 2004!
·Berger eröffnete neuen China-F1-Kurs
DURCHKLICKEN: Die Bilder der Eröffnungsfeier
·Umfrage: Wer siegt beim Brasilien-GP?
Spannung vor letztem Lauf der Formel 1-Saison 2004
·Endstand in der Formel 1-WM 2004
Endergebnis bei Fahrern und den Konstrukteuren!
·Villeneuve: "Das ist vorbei & vergessen"
Kanadier will Versöhnung mit Michael Schumacher
·Villeneuve hat noch
großes Ziel für 2004
Kanadier will mit Renault 2.
Platz in Konstrukteurs-WM
·Fix! Jarno Trulli wechselt zu Toyota
Italiener unterschrieb einen Zweijahres-Vertrag
·UMFRAGE: Zuviele Schumi-Siege?
Mitstimmen: Siegt Schumi die Formel 1 kaputt?
·Ihre Meinung: Formel-1-Diskussion
Wird es in der nächsten Saison spannender?
·Schlecht für Klien: Jaguar steigt aus!
Mutterkonzern Ford bietet Rennstall zum Verkauf an
Sportlich ist alles entschieden in der Formel-1- WM und trotzdem steht einer der aufregendsten Grand Prix des Jahres vor der Tür. Fünf Monate, nachdem in Bahrain erstmals ein WM-Lauf im Mittleren Osten über die Bühne gegangen war, erobert das Motorsport- Spektakel mit dem Rennen am Sonntag in Schanghai nun China und damit den neben Indien größten Zukunfts-Markt der Welt.
Zumindest 325 Millionen Dollar haben die Verantwortlichen für den Bau der ultramodernen und vom Deutschen Hermann Tilke "eher zufällig" in Form des chinesischen Schriftzeichens für Shang gezeichneten Rennstrecke vor den Toren der neuen Wirtschaftsmetropole ausgegeben. 40 Mio. Dollar jährlich hat man garantiert, um den teuersten Sport der Welt die kommenden sieben Jahre in China zu haben. 150.000 Zuschauer werden bei der Premiere erwartet und das Rennen ist ausverkauft, obwohl die Tickets zwischen 44 und 447 Dollar kosten und der durchschnittliche Jahreslohn in China bei 1.000 Dollar liegt.
Unter den internationalen Autokonzernen sind die boomenden und wohlhabenden Küstenregionen Chinas spätestens seit 2003 zum "gelobten Land" geworden: Der Pkw-Markt in China hat sich in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt. Selbst Ferrari wird heuer 50 seiner Luxusgefährte in China verkaufen und hofft auf Verdoppelung im Jahr 2005.
Etwas daneben gegangen sind die Marketing-Strategien nur bei Jaguar. Die Namen der ersten 20 Auto-Käufer sollen beim Grand Prix auf den Formel-1-Boliden von Christian Klien und Mark Webber prangen, Jaguar-Konzernmutter Ford hat aber bekanntlich vergangene Woche den Komplett-Ausstieg für 2005 bekannt gegeben.
(apa)
