Skispringen: Höllwarth siegte zum Abschluss des Sommer-GP in Hakuba
- Zillertaler in Gesamtwertung hinter Malysz Zweiter
- Österreich holte Nationenwertung vor Japan
Das österreichische Skispringerteam kann dem Winter beruhigt entgegenblicken, nach bisher sehr guten Leistungen hat es beim Finale des Sommer-Grand-Prix in Hakuba nun durch Martin Höllwarth auch noch einen Einzelsieg gegeben. Der Tiroler, nach dem ersten Durchgang Zweiter, gewann mit Sprüngen auf 128,5 und 132,5 m und 274,8 Punkten vor dem Norweger Daniel Forfang (271,4) und dem Polen Adam Malysz (266,2). Der Gesamtsieg ging an Malysz (520) vor Höllwarth (362), Forfang (312) und dem Kärntner Thomas Morgenstern (273). Die Nationenwertung holte sich Österreich mit dem Respektabstand von 703 Punkten auf Japan.
Höllwarth will nun auf seinen letzten, perfekten Sprung in Japan aufbauen. "Ich habe heute einen Aspekt in meinen Absprung gefunden, an dem ich ansetzen und den ich bis zum Winter verfeinern werde. Ein Sieg im letzten Wettkampf bringt dazu noch genau die richtige Motivation", war der 30-Jährige zufrieden.
Morgenstern landete wie am Tag zuvor auf dem fünften Platz. Er hatte die ganze Woche über mit dem Jet Lag zu kämpfen, die Wettkämpfe gingen aber in Ordnung: "Es fehlt noch ein wenig an der Feinformung am Tisch und in der Luft bin ich etwas zu gierig. Wenn ich mit solchen Sprüngen trotzdem Fünfter werde, ist das ein gutes Zeichen."
Zufrieden war auch Cheftrainer Alexander Pointner. "Wir haben jetzt im Sommer einen Teamsieg und einen Einzelsieg erreicht. Das spricht für die gesamte Mannschaft. Die kommenden zwei Monate sind entscheidend für den Winter. Mit der Motivation, die durch diesen Sieg jetzt in der ganzen Mannschaft entsteht, wird es eine Freude werden, dieses Training in Angriff zu nehmen. Jeder weiß, dass er alles geben muss, um in die Weltcupmannschaft zu kommen, da die Dichte im ÖSV-Team sehr stark ist." (apa/red)
