Kerry wirft Bush nach UN-Rede Realitäts- ferne vor: Präsident für mehr Irak Einsatz
- "Iraker nicht einmal von US-Truppen zu schützen"
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Der demokratische Präsidentschaftskandidat in den USA, John Kerry, hat Präsident George W. Bush nach dessen Rede vor den Vereinten Nationen Realitätsferne vorgeworfen. Angesichts der Probleme im Irak müsse Bush aus seiner fabrizierten Fantasiewelt in die Realität zurückkehren, sagte Kerry am Dienstag auf einer Wahlkampfveranstaltung in Jacksonville im US-Bundesstaat Florida. Bush rede, als ob alles im Irak gut gehe. Dabei könnten die ausländischen Politiker sehen, dass die Iraker vor den geplanten Parlamentswahlen im Jänner nicht einmal von den US-Truppen geschützt werden könnten.
Selbst US-Außenminister Colin Powell gebe inzwischen zu, dass der Irak zu einem Magneten für Terroristen geworden sei, sagte Kerry. Der Senator warf Bush vor, dass er inkompetent im Irak gehandelt habe und jeder einzelne Schritt ein Missmanagement gewesen sei.
Bush hatte zu Beginn der Generaldebatte der 59. UN-Vollversammlung die Entschlossenheit der USA bekräftigt, dem Irak und Afghanistan beim Aufbau freier Gesellschaften auch künftig zur Seite zu stehen. Diese beiden Nationen könnten aus Sicht von Bush zum Modell für den Nahen Osten werden.
(apa)
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