Auto-Explosion in Damaskus: Wieder hoher Hamas-Vertreter getötet
- Palästinenser-Organisation macht Israel verantwortlich
- Israelische Sicherheitskräfte bestätigen Angriff
·Israelische Armee zerstört 35 Häuser
Vergeltung für Beschuss einer jüdischen Siedlung
·Sharon droht Arafat indirekt mit Mord
Kaum verhohlene Drohung
des israelischen Premiers
·Israel kauft 'schlaue
Bomben' in den USA!
Präzisionswaffen können
2 m Beton durchdringen
Die Gewalt in Israel nimmt kein Ende. Wieder ist ein hoher Hamas-Vertreter einem Anschlag zum Opfer gefallen. Izzedin Sobhi al Sheikh Khalil starb bei der Explosion seines Autos im syrischen Damaskus, bestätigte ein Hamas-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters einen Bericht des katarischen Fernsehsenders Al Jazeera.
Die Hamas-Organisation im Gazastreifen warf Israel vor, für die Tötung des 42-Jährigen verantwortlich zu sein. Die israelische Armee hatte bereits zahlreiche Funktionäre der Hamas und des Islamischen Dschihad getötet, darunter die Hamas-Führer Scheich Ahmed Yassin und Abdelaziz al Rantissi (Rantisi).
Hamas: "Feiges Verbrechen"
Die Hamas im Gazastreifen sprach mit Hinblick auf den israelischen Geheimdienst von einem "feigen Verbrechen des zionistischen Mossad". Khalil soll Chef des militärischen Flügels der Hamas außerhalb der Palästinensergebiete gewesen sein.
Der israelische Ministerpräsident Ariel Sharon hatte kürzlich erklärt, kein Hamas-Führer könne sich in Sicherheit wiegen - auch nicht außerhalb der palästinensischen Autonomiegebiete. Der israelische Fernsehsender Kanal 2 bezeichnete den Angriff auf Khalil als neue Taktik im Kampf gegen militante palästinensische Gruppen und brachte den Vorfall mit dem wachsenden Druck der USA auf Syrien in Zusammenhang.
(apa/red)
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