Auftakt zum Labour-Parteitag: Optimismus vor kommenden Unterhauswahlen
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Unter dem Eindruck der Irak-Krise hat die Labour-Partei des britischen Premiers Blair am Sonntag ihren Parteitag im Seebad Brighton begonnen. Bei dem fünftägigen Treffen will Blair seine Partei auf die kommende Unterhauswahl einstimmen, die für das Frühjahr erwartet wird. Parteichef McCartney zeigte sich siegessicher: Zum ersten Mal habe Labour die Chance, ein drittes Mandat in Folge zu erhalten.
McCartney sprach der Familie des im Irak festgehaltenen Briten Kenneth Bigley sein Mitgefühl aus. Zuvor hatte Blair im Interview mit der britischen BBC bekräftigt, seine Regierung tue alles in ihrer Macht stehende, um seine Freilassung zu erreichen. Bigley war am 16. September zusammen mit zwei US-Bürgern in Bagdad verschleppt worden; die beiden Amerikaner wurden von ihren Entführern getötet.
Den Irak-Krieg und andere außenpolitische Themen wollen die Labour-Delegierten in Anwesenheit von Außenminister Straw und Verteidigungsminister Hoon am Donnerstag diskutieren. Obwohl Blairs enger Schulterschluss mit den USA im Irak-Krieg auch in der Labour- Partei heftig kritisiert wurde, rechneten Beobachter nicht mit einer innerparteilichen Revolte.
Blair wird am Dienstag vor seinen Parteikollegen reden. Der Premier hatte Labour 1997 und 2001 zu klaren Wahlsiegen geführt; Umfragen sehen ihn auch jetzt wieder vor den oppositionellen Konservativen.
(apa)
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