Hoffnungsschimmer im Irak: Entführer
der beiden Italienerinnen festgenommen?
- Festnahme erfolgte angeblich nach einer Schießerei
- USA dementieren, dass Häftlinge Entführer sind
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Die US-Streitkräfte haben den Chef eines irakischen Volksstammes und seinen Sohn festgenommen, die beschuldigt werden, die beiden italienischen Helferinnen Simona Parri und Simona Torretta gefangenzuhalten. Das berichtete das italienische Staatsfernsehen RAI unter Berufung auf den arabischen TV-Kanal Al Arabiya. Die Festnahme sei nach einer Schießerei erfolgt.
Die US-Armee hat Berichte dementiert, dass die beiden Männer, in die Entführung der beiden italienischen Helferinnen Simona Pari und Simona Torretta verwickelt seien. Das meldete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.
In einer Presseaussendung bestritten Vertreter der US-geführte Besatzungsmacht in Bagdad einen Bericht des arabischen TV-Senders Al Arabiya, wonach der Chef eines irakischen Volksstammes, Hatem Mutni al Awad, und sein Sohn Uday unter dem Vorwurf festgenommen worden seien, die beiden Italienerinnen gefangenzuhalten.
Nach US-Angaben wurden die beiden Männer in einem Dorf in der Nähe der Stadt Ramadi im Westen von Bagdad festgenommen worden. Al Arabiya gab keine weitere Details über die Operation bekannt und erklärte auch nicht, worauf sich die Vorwürfe der Beteiligung an der Entführung der beiden Italienierinnen stützen.
Zuvor hatte US-Außenminister Colin Powell berichtet, dass die US-Truppen alles unternommen hätten, um die Entführer der beiden Helferinnen aufzuspüren. (apa/red)
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