Sharon droht Arafat: "Entscheiden im ge- eigneten Moment, was wir mit ihm tun"
- Sharon barsch: "Jeder bekommt, was er verdient"
- Israels Regierung tötete bereits Hamas-Führer gezielt
·Israel kauft 'schlaue
Bomben' in den USA!
Präzisionswaffen können
2 m Beton durchdringen
Israels Regierungschef Ariel Sharon hat seinem Kontrahenten, Palästinenserpräsident Yasser Arafat erneut indirekt mit der Ermordung gedroht. Seine Regierung sei schon gegen Anführer der Hamas "und weitere Leute so vorgegangen, wie uns wann es uns am angemessenten erschien".
Wenn die Zeit komme, sich "um den Fall" Arafat zu kümmern, "werden wir das auf die gleiche Weise tun". Israel hatte die Hamas-Führer Scheich Ahmed Yassin und Abdelaziz al-Rantisi im Frühjahr mit gezielten Luftangriffen getötet.
"Wenn der Tag dafür gekommen ist, im geeigneten Moment, und wenn die Bedingungen stimmen, werden wir entscheiden, was wir mit ihm tun", sagte Sharon in Bezug auf Arafat. So wie Israel einen "geeigneten Moment und die günstige Gelegenheit" abgewartet habe, um sich "um die Hamas-Führer zu kümmern", werde es auch mit dem Palästinenserpräsidenten verfahren. Auf die Frage, ob diesem das gleiche Schicksal drohe wie Yassin und Rantisi, sagte Sharon: "Jeder bekommt, was er verdient." Sharon hat bereits mehrmals damit gedroht, Arafat aus den Palästinensergebieten zu vertreiben oder ihn töten zu lassen.
Bush rief zur Ächtung Arafats auf
Am Dienstag hatte US-Präsident George W. Bush in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung indirekt zur Ächtung Arafats aufgerufen. Die Staats- und Regierungschefs der Welt sollten jegliche Unterstützung für die palästinensischen Führer beenden, die "ihr Volk im Stich lassen und sein Anliegen verraten", sagte Bush. Damit meinte er offensichtlich Arafat, den er vom Friedensprozess im Nahen Osten ausschließen möchte.
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