Nächster Anschlag in Bagdad: Mindestens sechs Tote und 40 Verletzte bei Detonation
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Bei einem Autobombenanschlag vor einem Restaurant in der irakischen Hauptstadt Bagdad hat es am Mittwochmorgen nach Polizeiangaben mindestens sechs Todesopfer gegeben, außerdem seien mindestens vierzig Personen verletzt worden.
Am Explosionsort stieg ein dunkle Rauchwolke auf; Polizisten und US-Soldaten mit gepanzerten Fahrzeugen sperrten den Platz ab. Mindestens zehn Autos wurden durch die Explosion zerstört. Ein Zeuge sprach von zwei Detonationen.
In den vergangene Tagen sind im Irak zahlreiche Anschläge mit Autobomben verübt worden. Während sie sich anfangs vor allem gegen US-Truppen richteten, wurden zuletzt in zunehmenden Maße Iraker Opfer der Anschläge.
Mindestens 25 Tote bei Kämpfen
In der irakischen Hauptstadt Bagdad sind nach der Verhaftung von drei engen Gefährten des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr in der Nacht zum Mittwoch neue Kämpfe ausgebrochen. US-Panzer und tief fliegende Flugzeuge griffen vermutete Stellungen von Sadrs Milizen in der Armen-Vorstadt Sadr-City an, berichteten Augenzeugen. Mindestens 25 Iraker seien getötet und Dutzende verletzt worden, erklärte das Büro der Sadr-Bewegung in der schiitischen Vorstadt, die nach Sadrs Vater benannt ist. Sporadische Gefechte hielten am Vormittag noch an, hieß es.
Im Süden des Landes wurden am Vorabend drei US-Soldaten nach Armeeangaben bei einem Hubschrauberabsturz verletzt. Der Hubschrauber stürzte kurz nach dem Start in bei Nassiriya ab. Die Ursache war zunächst unklar.
(apa)
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