Nach Hundebiss in Marroko: Mit Tollwut infizierter Steier ist gestorben!
- Gehirn des 23-Jährigen stark geschädigt
Jener 23 Jahre alte Steirer, der sich in Marokko durch einen Hundebiss mit Tollwut infiziert hatte, ist am Donnerstag im Grazer LKH gestorben. Das teilte der stellvertretende Ärztliche Direktor Thomas Piber am Freitag mit. Die Viren hatten das Gehirn des Patienten zunehmend geschädigt und es sei zu einem Funktionsverlust des zentralen Nervensystems gekommen. Die Freundin des jungen Mannes, bei der sich bisher keine Symptome der Erkrankung zeigten, wird psychotherapeutisch betreut. Es handelt sich um den ersten Tollwutfall in Österreich seit 1979.
Der 23-jährige aus Judendorf-Straßengel (Bezirk Graz-Umgebung) und seine 21 Jahre alte Freundin sind Anfang August bei einem Abenteuerurlaub in Marokko am Strand von einem streunenden Welpen gebissen worden. Nachdem die beiden zuerst ihre Wunden selbst versorgt hatten, kam der Bursche Ende August mit schweren Anzeichen der Infektionskrankheit ins Spital in der spanischen Enklave Ceuta.
(apa/red)
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