Mittwoch, 22. September 2004

Großbrand in der Bezirkshauptmannschaft Tulln: Eine Person wurde leicht verletzt

  • Mehr als 300 Feuerwehrleute sind im Einsatz
  • Dramatische Szenen bei der Bergung eines Arbeiters

Ein verheerender Großbrand hat am Mittwoch den gesamten Dachstuhl der Bezirkshauptmannschaft Tulln vernichtet. In dem aus der Gründerzeit stammenden Gebäude waren gerade umfangreiche Umbauarbeiten im Gange. Ob diese mit dem Feuer in Verbindung stehen, ist Gegenstand der Ermittlungen. Mehr als 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Dramatische Situation bei der Bergung eines Kranführers. Dieser wurde leicht verletzt. Die Schadens-Höhe ist ungeklärt.

Dramatische Rettung eines Kranführers der in seiner Kanzel eingeschlossen war. Durch den dichten Rauch geschockt, wollte der Arbeiter seinen Platz nicht verlassen. Schließlich konnte er leicht verletzt geborgen werden. Der Vollbrand konnte nach Angaben von Feuerwehrsprecher Jörg Würzelberger erfolgreich bekämpft werden.

Am späteren Nachmittag hat bereits eine Begehung stattgefunden, um mögliche statische Probleme zu prüfen. "Es wurden etliche Räume - auch auf Grund des Löschwassers - beschädigt", so Würzelberger. Ob und wie lange das Gebäude nicht benützbar ist, war zu diesem Zeitpunkt aber nicht abschätzbar.

Die Ursache für den Großbrand war vorerst noch ungeklärt. Ob die Bauarbeiten, die auch im Bereich des Dachstuhles durchgeführt wurden, der Auslöser waren, muss erst untersucht werden. Bis auf den Kranführer wurde niemand verletzt. Sämtliche Mitarbeiter der Bezirkshauptmannschaft konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.
(apa)

22.9.2004 13:54