Pensionsharmonisierung: Experte Rürup erwartet noch weitere Reformen
- Harmonisierung zu zaghaft - "Sicher nicht letzte Reform"
- Rürup begrüßt aber Mut der Regierung zu Reform
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Bert Rürup, deutscher Pensionsexperte, äußert Skepsis über das Modell zu Pensionsharmonisierung. Zu zaghaft sei die Reform, weshalb es "mit Sicherheit nicht die letzte Reform gewesen sein wird". Die angestrebte langfristige Absicherung der Pensionen werde es nicht "in dem ursprünglich erwarteten Ausmaß" geben.
Immerhin räumt Rürup ein, dass zwei Legislaturperioden - also acht Jahre - "Ruhe" sein werde. Insgesamt begrüßt er auch den "Mut" der Regierung bei der Harmonisierung - "nur die Ausführung lässt noch einiges zu wünschen übrig".
Kritisiert wird von dem Pensionsexperten der hohe bürokratische Aufwand durch die Parallelrechnung aus altem und neuen Pensionssystem und dass nur die Unter-50-Jährigen erfasst werde. Und die geplante Schwerarbeiterregelung hält Rürup für nicht durchsetzbar, weil es kaum verwertbare Daten gebe.
(apa/red)
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