FORMAT: Absatzprobleme bei Nobel-Karossen - reiche Kundschaft bleibt aus
- Heuer verkauft: 415 Phantom, 600 Maybach, 290 Arnage
- DaimlerChrysler senkt jetzt Maybach-Verkausziele

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Europas Autohersteller kämpfen in der Luxusklasse mit Absatzproblemen: Der Verkauf der britischen Nobel-Traditionsmarke Rolls-Royce (BMW) läuft ebenso schleppend wie der des Maybach (Mercedes) oder des Bentley (VW). Zwar ist das Geschäft mit den Super-Luxuswagen aufgrund hoher Gewinnspannen grundsätzlich noch lukrativ, die gut betuchte Kundschaft bleibt derzeit aber aus.
So hat BMW vom 450.590 Euro teuren Rolls-Royce Phantom in den ersten acht Monaten weltweit nur 415 Stück ausgeliefert. Für das Gesamtjahr hält der Konzern dennoch am Verkaufsziel von 1.000 Stück fest. DaimlerChrysler hat dagegen bereits auf die Absatzprobleme reagiert. Nachdem der Maybach 57 zum stolzen Preis von 438.480 Euro im Vorjahr nur 600 Käufer fand, wurde das ursprüngliche Verkaufsziel von 1.000 auf 800 Stück pro Jahr gesenkt. Ähnlich schlecht läuft es für die VW-Tochter Bentley: Die Limousine Arnage fand in den ersten sieben Monaten nur 290 Käufer. (red)
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