Freitag, 17. September 2004

Wiener Wassergeschichte erleben: Muse-um in Wildalpen widmet sich edlem Nass

  • Besucher erwartet Wissenswertes und schöne Natur
  • Informationen zur Entstehung der Wiener Wasserleitung

Ein Besuch des Wasserleitungs-Museum Wildalpen ist gleichzeitig ein wunderbarer Ausflug in die Natur. In der wunderschönen Berglandschaft lässt sich die Wassergeschichte hautnah erleben. Der Besucher erfährt alles Wissenswerte zu Planung, Bau und Weiterentwicklung der Zweiten Wiener Hochquellwasserleitung. Auf der neuen Homepage kann man sich dabei nun einen ersten Eindruck verschaffen.

Zehn Jahre lang dauerten die Bauarbeiten, 10.000 Arbeiter waren bei dem gigantischen Projekt beschäftigt. Am 2. Dezember 1910 konnte Kaiser Franz Joseph I. die Zweite Wiener Hochquellwasserleitung eröffnen. Seit knapp 94 Jahren werden die WienerInnen über die 170 Kilometer lange Leitung mit dem kostbaren Nass direkt aus dem steirischen Salzatal im Hochschwabgebiet versorgt. Bis zu 217.000 Kubikmeter täglich werden über ein ausgeklügeltes System ohne Pumpen nach Wien geleitet.

Eintauchen in die Wassergeschichte
Über Daten wie diese informiert das Wasserleitungs-Museum Wildalpen der Wiener Wasserwerke, das aber noch weit mehr zu bieten hat. Neben Wissenswertem zu Planung, Bau und Weiterentwicklung der Zweiten Wiener Hochquellwasserleitung sind auch das Heimat- und das Pfarrmuseum Wildalpen in dem sorgfältig renovierten ehemaligen Hammerherren-Haus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Einen guten ersten Überblick über die zahlreichen Exponate bietet die neue Museums-Homepage.

Info-Link:
www.wasserleitungsmuseum.at/

17.9.2004 11:35