Fisch als leckere Nahrung fürs Gehirn: St-udie beweist Wirkung als Gedächtnistrainer
- Omega-3-Fettsäuren können geistigen Verfall stoppen
- Fisch spendet auch Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe

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Der Verzehr von Fisch könnte möglicherweise ein geeignetes Mittel gegen den geistigen Verfall durch eine Alzheimerkrankheit sein. Zu diesem Ergebnis kam zumindest eine aktuelle Studie amerikanischer Forscher. Demnach könne eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, die Lern- und Gedächtnisleistung steigern. Außerdem liefern Fische jede Menge Eiweiß, Vitamine und auch Mineralstoffe.
Eine Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, kann den geistigen Verfall durch eine Alzheimererkrankung möglicherweise verlangsamen. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die vor allem in fetteren Kaltwasserfischen wie Lachs, Makrele oder Hering enthalten sind, schützen die Zellen im Gehirn vor schädlichen, hoch reaktiven Verbindungen. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie hin, die Wissenschaftler im Fachblatt Neuron vorstellen.
Fisch als Gedächtnistrainer
Amerikanische Forscher führten Tests mit Mäusen durch, die durch genetische Veränderungen eine ähnliche Erkrankung wie Alzheimer entwickelt hatten. Die Hälfte der Tiere fütterten sie mit einer fettsäurereichen Kost, während das Futter der anderen keine mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthielt. Nach fünf Monaten verglichen sie den Krankheitsverlauf der beiden Gruppen. War die Nahrung reich an Omega-3-Fettsäuren, zeigten die Nager weniger Symptome der Demenzerkrankung und schnitten in Lern- und Gedächtnistests wesentlich besser ab. Im Gehirn der Mäuse, die ohne diese Fettsäuren ernährt wurden, fanden die Forscher viele geschädigte Synapsen. Das sind die Kontaktstellen zwischen den Nervenzellen.
Gesunder Genuss
Aber auch sonst präsentieren sich Fische als äußerst wichtige und gute Nährstofflieferanten.Sowohl See- als auch Süßwasserfische liefern nicht nur lebensnotwendige Fettsäuren, sondern auch hochwertiges und leicht verdauliches Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe wie vor allem Jod. Es empfiehlt sich daher, ein bis zwei Portionen Fisch pro Woche zu verzehren. (red)
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