AK kritisiert: Handy-Tarifmodelle sind un- durchschaubar und schwer vergleichbar!
- Konsumentenschützer fordern daher klare Angebote
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Der Handy-Preiskampf geht in die Herbst-Runde!
Die AK kritisiert die undurchschaubaren Handy-Tarife. "Es gibt zu viele Preismodelle, die schwer vergleichbaren Angebote versprechen mehr, als sie halten", so AK Konsumentenschützer Harald Glatz. Gratis sei nichts. Außerdem würden auch Zusatzkosten, z.B. SMS, Mobilbox, ins Geld gehen. Ein AK Tarifranking aller Handy-Anbieter zeigt: Ein Familientyp vertelefoniert immerhin zwischen 18 und 63 Euro im Monat, ein Jugendlicher sogar zwischen 26 und 69 Euro. Konsumenten sind mit den vielen Angeboten überfordert. Daher verlangt die AK klarere Angebote und eine sekundengenaue Abrechnung der Gespräche.
Rund 7 Millionen Handys sind in Österreich im Umlauf. "Der Wettbewrb findet in der Bewerbung von Preisen und kaum bei Transparenz, Qualität und Service statt", kritisiert Glatz. Viele Handykunden sind mit den verschiedenen Angeboten überfordert. Es gibt zu viele Tarifmodelle, die schwer zu vergleichen sind. Außerdem versprechen die Angebote oft mehr, als sie können: Gratis ist nichts. Die Werbung bewegt sich häufig an der Grenze der Irreführung, die beworbenen Tarife sind z.B. nur für bestimmte Tarifmodelle günstig oder nur in bestimmten Zeiten attraktiv. Das steht im Kleingedruckten. Im TV rast die Schrift mit diesen Hinweisen vorbei.
Die günstigsten Angebote im Tarifdschungel ausfindig zu machen, ist praktisch unmöglich. KonsumentInnen müssen wissen, wen sie anrufen, also jemanden im eigenen oder im fremden Netz, wann sie telefonieren - zur Haupt- oder Freizeit - und wie lange sie telefonieren. Außerdem darf nicht auf die Zusatzkosten vergessen werden. "Dazu zählen z.B. Kosten für SMS, Mobilbox, bei wechselbereiten Konsumenten nicht selten auch der Umstieg auf andere Tarifmodelle oder ein frühzeitiger Ausstieg aus dem Vertrag", weiß Glatz. (apa/red)
Info-Link:
www.konsumentenschutz.at
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