Microsoft und Sendo legen Rechtsstreit bei: Softwareriese vierliert seine Anteile
- Redmonder sollen Technologien und Infos geklaut haben. Zusammenarbeit bei Smartphones endete 2002
·Neue Standards für Linux vereinbart
Bessere Kompatibilität zw. Linux-Variationen als Ziel
·Longhorn mit Mittel gegen Datenklau
Zugriff auf die USB-Ports kann unterbunden werden
·Microsoft rechnet mit weniger Profit
Open-Source-Software drückt Microsoft-Absatz
Softwareriese Microsoft und der britische Handyausrüster Sendo haben eine Einigung in einem Rechtsstreit erzielt. Über die finanziellen Details der Einigung wurde Stillschweigen vereinbart. Microsoft verliert im Rahmen der Übereinkunft allerdings seine Anteile an dem britischen Unternehmen, heißt es in einer entsprechenden Aussendung.
"Dadurch, dass diese Klage hinter uns liegt, können wir uns nun auf weitere Entwicklung und Wachstum konzentrieren", sagte Sendo-Anwalt Robert Pocknell. Laut Wall Street Journal (WSJ) hat der Microsoft-Anteil rund vier Prozent betragen. Die Auseinandersetzungen beruhen auf einer Beschwerde Sendos, dass der ehemalige Partner Microsoft Technologie und wichtige Informationen gestohlen habe.
Microsoft und Sendo hatten einst eng zusammen gearbeitet, um in den Highend-Markt für Smartphone-Betriebssysteme einzusteigen. Die Zusammenarbeit endete jedoch Ende des Jahres 2002, als Sendo bekannt gab, die Entwicklung des lang angekündigten Smartphones Z100 einzustellen und stattdessen die Nokia-Plattform 60 lizenzierte. (pte)
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