Acht von zehn Hackern sind Brasilianer: Internationale Zusammenarbeit gefordert
- Zwei Drittel der Pädophilen-Sites werden dort hergestellt
- Konferenz zum Kampf gegen Internetkriminalität in Rio
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Acht von zehn Hackern auf der Welt kommen nach Angaben von Ermittlern aus Brasilien. Außerdem würden in dem südamerikanischen Land zwei Drittel der weltweiten Pädophilen-Websites hergestellt, sagte ein Vertreter der brasilianischen Polizei bei der Eröffnung einer internationalen Konferenz zum Kampf gegen Internetkriminalität in Rio de Janeiro. Im Land des Karnevals ist bei Betrügereien über das Internet schon mehr Geld eingenommen worden, als bei Banküberfällen, so Kommissar Paulo Quintiliano, der die Konferenz organisiert hatte.
Laut Quintiliano werden immer mehr Delikte im Internet verübt. "Die größte Schwierigkeit besteht darin, dass die Kriminellen ihre Informationen außer Landes aufbewahren." Der Kommissar forderte eine stärke internationale Zusammenarbeit zwischen den Ermittlern, "um die Internet-Kriminellen effektiv zu bekämpfen". An der Konferenz nehmen rund 500 Experten aus 20 Ländern teil. (apa/red)
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