Mittwoch, 15. September 2004

Mausis Partyguide

  • PLUS: Der Mausi Check - Wie Event-fit sind Sie?

Man kann Christina Lugner, der Mörtel’schen Baumeistergattin, allerhand Beton geben: Manche Vertreter der höchsten Society rümpfen indigniert die Nase, wenn die irrwitzig umtriebige Adabei-Queen bei Events auftaucht, die einer vermeintlich durchlauchten Gesellschaft vorbehalten sein sollen.

Wo das Publikum bodenständiger ist, genießt die Infantin aus dem Kaufhause Lugner allerhand Reputation, was durch nichts trefflicher bewiesen wäre als durch die Tatsache, dass der Fernsehsender ATV+ die Family-Soap „Die Lugners“ dieser Tage (21. 9., 21.15 Uhr) zum mittlerweile dritten Mal in Serie gehen lässt.
Neben den teuer eingekauften Fußballrechten ist der Kulttrash aus dem Domizil der volksnahen Aufmischer ein Quotenbringer der Sonderklasse.

2.000 Google-Seiten. Ein Blick ins Internet genügt, um die Probe aufs Exempel zu erhalten: Wer in der Suchmaschine Google den Namen der Allgegenwärtigen eingibt, stößt auf rund 2.000 Textseiten und dabei freilich auch auf ein paar Berichte, über die „Mausi“ Lugner „manchmal gern den Mantel des Schweigens hüllen würde“.
Nicht minder ergiebig ist die Nachschau in der Society-Suchmaschine von „abacho.at“, die den öffentlichen Bekanntheitsgrad eines Namens bewertet. Dort erzielt Christina Lugner ein Rating von 52/100, ein formidabler Wert, denn das Zeug zum „Promi“ hat man dem Vernehmen nach schon ab 25/100.

Lugner als Ratgeberin. Dessen ungeachtet hat sich die ungekrönte Logenkönigin vom Wiener Opernball entschlossen, ihren Namen noch ein wenig mehr ins Gespräch zu bringen: Ab 15. September liegt „Mausis“ gesellschaftlicher Erfahrungsschatz unter dem Titel „Fit für die Society“ landesweit in Buchform auf und soll für diesbezügliche volksbildnerische Weiterungen sorgen. Lugners Notizen zur Erhöhung der Standfestigkeit am Society-Parkett wurden von NEWS-Chefredakteur Walter Pohl zu Papier gebracht. Die Ratgeberin, entschuldigend: „Wir waren die letzten Monate mit dem Dreh der ,Lugners‘ beschäftigt gewesen, da ist keine Zeit für 160 Seiten Buch gewesen.“

Mausis Ende. Göttergatte Richard setzt das Werk der Gemahlin ohnehin gleich in den Rang einer posthumen Verlegung: In bekannt charmanter Art kündigt der Meister von der Mischmaschine ein prosektives Drama an. Am 16. September, dem Tag nach dem Erscheinen der Party-Fibel, soll Christina Lugner auf der Bühne der gleichnamigen City öffentlich zersägt werden, weil, so der Gnadenlose, „Mausi jetzt nicht mehr gebraucht wird“.
NEWS konnte aus nahe liegenden Gründen vorab Einblick in den Society-Guide nehmen und dem geneigten Publikum nunmehr erste Textpassagen überschreiben. Grundsätzlich gilt: Wer glaubt, die selbst ernannte Ikone der Seitenblicke-Gesellschaft hätte nichts mehr von innen nach außen zu kehren, der täuscht sich nicht gewaltig, aber doch einigermaßen:

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

15.9.2004 16:47