ÖIAG-Treffen: Aufsichtsrat-Sitzung beendet, offenbar keine Beschlüsse!
- Kapitalerhöhung bei OMV soll 700 Mio. Euro betragen
- "Ergänzter" Privatisierungsauftrag für VA Tech
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Ohne spektakuläre Ergebnisse ist am Freitag die Sitzung des ÖIAG-Aufsichtsrats zu Ende gegangen. Beschlüsse wurden keine gefasst. Besprochen wurden unter anderem die weitere Privatisierung der Telekom Austria (TA), die Kapitalerhöhung der VA Tech, das Thema Post und eine mögliche Kapitalerhöhung bei OMV.
Bei letzterer ist von einem Volumen von rund 700 Mio. Euro die Rede. "Das ist in etwa die Summe", bestätigte ein ÖIAG-Aufsichtsrat.
Für die Telekom hat der bisherige Beschluss, ein Aktienpaket von 17 Prozent noch heuer über die Börse zu verkaufen, nach wie vor Gültigkeit. "Sollte sich bis Jahresende kein Zeitfenster für eine Verlängerung die Transaktion bieten, wird in der Aufsichtsratssitzung im Dezember eine Verlängerung dieser Ermächtigung bis Ende 2005 beantragt", hieß es aus der Staatsholding.
Die Weichenstellungen für die Neubestellung des vierköpfigen TA- Vorstands für Mai 2005 sollen nach Auskunft eines ÖIAG-Aufsichtsrats in einer ao. Telekom-Aufsichtsratssitzung in der zweiten Oktoberwoche erfolgen.
"Bei der Post wird es bis 2007 keinen strategischen Partner geben." Ein Verkauf in dieser Legislaturperiode sei vom Tisch, sagte ein ÖIAG-Rat. ÖIAG-Vorstand Peter Michaelis hatte bereits gestern erklärt, die Post könne die Zielrendite von fünf Prozent bis 2007 wirtschaftlich aus eigener Kraft erzielen. Eine strategische Partnerschaft sei daher "nicht prioritär".
Bei der VA Tech bleibt es dabei, dass die ÖIAG - sollte diese Kapitalmaßnahme in der Hauptversammlung der VA Tech am 21. September beschlossen werden - mitziehen wird.
(apa)
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