August-Inflation bleibt in der Eurozone unverändert bei 2,3 Prozent
- Auch in EU-25 unverändert bei 2,3 Prozent Teuerung
- Alkohol, Tabak und Gesundheitspflege als Preistreiber
Die jährliche Inflationsrate (HVPI) der Eurozone machte im August wie schon im Juli 2,3 Prozent aus. Vor einem Jahr, im August 2003. war noch eine Inflationsrate von 2,1 Prozent verzeichnet worden, teilte das EU-Amt für Statistik, Eurostat, am Donnerstag mit. Auch in den 25 EU-Staaten zusammen verzeichnete Eurostat für August unverändert zum Juli 2,3 Prozent Inflation.
Die Preise für Alkohol, Tabak und Gesundheitspflege stiegen im August in der Eurozone mit jeweils 8,2 Prozent am stärksten, wobei die Benzinpreise mit 0,30 Prozentpunkten am stärksten zur Inflationsrate beitrugen, gefolgt von Tabak (0,27 Punkte). Preisrückgänge gab es im August im Jahresvergleich bei der Nachrichtenübermittlung (Minus 2,5 Prozent), nur einen sehr geringen Anstieg bei Freizeit/Kultur (plus 0,2 Prozent).
Mit Finnland, Dänemark, Niederlande, Schweden, Großbritannien, Belgien und Deutschland hatten sieben der 25 EU-Staaten eine niedrigere Inflationsrate als Österreich und Litauen (je 2,2 Prozent). Die höchsten Preisanstiege (3,7 bis 7,8 Prozent) wurden in den neuen Mitgliedsländern Slowenien, Estland, Polen, Slowakei, Ungarn und Lettland verzeichnet.
(apa)
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