Telekom-Führung vor Ablöse? Aufsichtsrat soll im Oktober beraten
- Telekom Austria-Sprecher: "Uns ist nichts davon bekannt"
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In der ersten Oktoberwoche soll bei der börsenotierten Telekom Austria (TA) eine ausserordentliche Aufsichtsratssitzung stattfinden, in der über die Ablöse des Vorstandes beraten werde, berichtet eine österreichische Tagezeitung in seiner Dienstag-Ausgabe. "Uns ist nichts davon bekannt", so TA-Sprecher Martin Bredl am Montagabend dazu auf APA-Anfrage.
Der Vertrag für den vierköpfigen Vorstand läuft planmäßig bis April 2005, Gerüchte um eine Änderung des Vorstandes gab es in der Branche schon seit längerem. In diesem Zusammenhang wurden in den Medien spekuliert, dass Technikvorstand Rudolf Fischer in den vakanten ÖBB-Vorstand wechseln und TA-Finanzvorstand Stefano Colombo einen Job bei der Brenner Basistunnel AG erhalten könnte. Fischer wollte die ihn betreffende Spekulation schon heute, Montag, Mittag auf Anfrage nicht kommentieren.
Das "Wirtschaftsblatt" zitiert einen "Insider", wonach Vorstandschef Heinz Sundt und auch Mobilkom Austria-Vorstand Boris Nemsic mit Auslaufen ihres Vertrages im April 2005 ihr TA-Ticket verlieren. Andere wiederum glaubten, dass Nemsic im Gegenzug Chancen auf den Posten des TA-Chefs habe.
Als möglichen Colombo-Nachfolger nennt die Zeitung den Exil-Österreicher Thomas Winkler, derzeit Finanzchef der deutschen T-Mobile. Zum anderen stehe der derzeitige Marketingvorstand der TA-Tochter Mobilkom, Hannes Ametsreiter, in der Poleposition für ein Vorstandsticket.
Am ÖIAG-Aufsichtsrat kommenden Freitag sei mit "ersten Weichenstellungen" zu rechnen. Die TA-Vorstände sollen - entgegen anderer Gerüchte - ihre normale vertragsmässige Abfertigung erhalten, ihre Optionen auf die TA-Aktie allerdings weiterlaufen, so das Blatt.(apa)
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