Innsbruck für Jim Boni Favorit: Aber die Vienna Capitals wollen Playoff erreichen
- Trainer freut sich über Stärkung der Offensive mit Kalt
- Lakos-Abgang könnte Achillesferse der Abwehr werden
Jim Boni, Coach der Vienna Capitals geht mit ehrgeizigen Zielen in die neue Spielzeit. "Wir wollen ein Team formen und ins Playoff kommen". Letztes Jahr war für die Caps nach dem Grunddurchgang Schluss.
"Bevor wir über langfristige Ziele sprechen, müssen wir arbeiten", gab der 40-Jährige die Marschrichtung vor und fügte hinzu: "Über Platzierungen sprechen wir nicht." Boni schätzt die Konkurrenz noch stärker ein als in der vergangenen Saison: "Die meisten Vereine haben sich gezielt verstärkt. Vom Potenzial her ist Innsbruck klarer Favorit, dann kommen Meister KAC, VSV und die Capitals."
Den Kader der Wiener, der unter anderem durch den kanadischen Torhüter Frederic Chabot und Nationalteam-Kapitän Dieter Kalt verstärkt wurde, beurteilt der Capitals-Trainer differenziert: "Wir haben uns in der Offensive verstärkt und wollen mehr Tore schießen. In der Verteidigung haben wir durch den Abgang von Lakos, der nicht zu ersetzen ist, ein Loch. Das könnte die Achillesferse werden." Von Chabot zeigte sich Boni angetan: "Er war in der Vorbereitung ein großer Rückhalt, kein Showman, aber effizient."
(apa/red)
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