Sonntag, 19. September 2004

SPÖ kommt in Sausgruber-Gemeinde auf den zweiten Platz: Mit 11% vor Grüne (9,4%)

  • Landeshauptmann gewinnt in Höchst 8,4 Prozent
  • FPÖ fällt von zweiten auf vierten Platz mit 9,1 % zurück

In der Heimatgemeinde von Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) hat dieser erwartungsgemäß die Spitzenposition für die ÖVP verteidigt und ausgebaut: In Höchst kam die Volkspartei auf 66,72 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. SPÖ und Grüne haben die Freiheitlichen auf den vierten Platz verwiesen.

Die Grünen legten in Höchst von 6,2 auf 9,4 % zu, die SPÖ gar von 7,8 auf 11,0 %, während Sausgrubers bisheriger Koalitionspartner FPÖ vom zweiten Platz in Höchst auf den vierten abstürzte. Die FPÖ, schon bei der letzten Landtagswahl mit 21,1 % deutlich unter dem Landesdurchschnitt , erhielt dieses Mal nur 9,1 % der Stimmen.

Rote und Grüne überzeugten zuhause
Der grüne Spitzenkandidat bei den Vorarlberger Landtagswahlen, Johannes Rauch, hat in seiner Heimatgemeinde Rankweil (Bezirk Feldkirch) mit 15,3 Prozent das beste Ortsergebnis seiner Partei erreicht. Rauch konnte damit in Rankweil auch die Freiheitlichen abhängen. Im Landesschnitt kamen die Grünen auf 10,16 Prozent.

Auch Elke Sader, die sozialdemokratische Spitzenkandidatin, konnte sich in ihrer Wohnsitzgemeinde über einen überdurchschnittlichen Stimmenzuwachs freuen: Sie legte in Lochau bei Bregenz 6,5 Prozent zu
- die SPÖ kam landesweit auf einen Zuwachs von 3,9 Prozent. Sader dürfte aber noch mehr über das Ergebnis in der heute ÖVP-regierten Landeshauptstadt sein, wo ihr Vater Fritz Mayer 18 Jahre lang Bürgermeister war: Dort holte sich die SPÖ mit 29,7 Prozent wieder den zweiten Platz zurück - und zwar von der FPÖ, die von 26,6 auf 10,3 Prozent und den vierten Platz abstürzte.
(apa)

19.9.2004 14:42